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» zur Startseite von www.gabriela-zerkaulen.com Gabriela Zerkaulen Die Bilder von Gabriela Zerkaulen erwecken Interesse durch die Intensität der Farben, die mit expressivem Pinselstrich auf die Leinwand aufgetragen sind. Die Inspiration für ihre Bilder findet sie vor allem in der Natur: Landschaften, Blumen, Vögel, Stillleben oder Kristalle. Es sind bestimmte Orte, die sie anziehen. Die Weite des Nordens mit dem großen Blick über die flache Landschaft, dem hohem Himmel und seinen ausdrucksvollen Wolken, dem rauen Wind, dem stürmischen Meer und den Schiffen auf hoher See. Auch in ihrer näheren Umgebung kennt Zerkaulen Gegenden und Ortschaften, in denen sie den Blick über blühende Rapsfelder oder eine weite Flusslandschaft schweifen lassen kann. In ihrem uvre finden sich Erinnerungen an Reisen nach Griechenland, den Malediven oder der Toskana. Gerade diese Bilder zeigen die individuelle Beziehung der Malerin zu Natur und Landschaft. Zerkaulen bedient nicht das Touristenklischee sondern zeigt die herbe Schönheit der Toskana im Herbst, wenn die Erde vom Sommer verbrannt ist und die ersten Stürme aufziehen. Fasziniert Zerkaulen bei der Landschaft meist der weite Panoramablick, so malt sie ihre Blumen quasi in Großaufnahme. Die Mohnblumen, Tulpen oder Wiesenblumen werden als eigenständige Persönlichkeiten in ihrer überwältigenden Farbenpracht und ihrer spezifischen Stofflichkeit porträtiert. Auch die Darstellung der Kristalle resultiert aus der genauen Beobachtung der geometrischen Formen, der Lichtbrechung und der daraus resultierenden Farbspiele. Dass die Farbe für Zerkaulen nicht nur ein optischer Reiz ist, sondern symbolische Bedeutung besitzt, wird an der zweiten großen Werkgruppe deutlich: den abstrakten Bildern, die man Seelenlandschaften nennen könnte. Sie schöpft aus dem Fundus der Farbsymbolik, die aus archaischen Zeiten stammt und noch immer Gültigkeit hat. Zur Visualisierung abstrakter Begriffe wie "Karriere" und "Wege zur Toleranz" benutzt die Malerin kristalline Formen die aus dunklen Farbtönen nach oben aufsteigend heller werden. Sowohl der Kristall als auch helle Farben und besonders Weiß stehen für geistige Klarheit und Reinheit. Rot, die Farbe des Blutes und des Feuers, ist die geeignete Metapher für Vitalität, Kraft, Wärme oder Gewalt. Mit großer malerischer Geste verwendet Zerkaulen Rot und Orange in den Bildern, in denen sie starke Gefühle wie "Leidenschaft", "Eruption" oder "Suche nach Liebe" ausdrückt. Eine Steigerung erfährt das warme Rot, wenn es mit einem kühlen Blau oder Grün verbunden wird. In diesen abstrakten Bildern geht es um die malerische Umsetzung emotionaler Energie. Von den impressionistisch und detailreich gemalten Bildern wie "Römischer Garten" oder auch den Stillleben hat sich Gabriela Zerkaulen entfernt und entwickelt zusehens eine eigene, ausdruckstarke Handschrift. Dr. Brigitte Schoch-Joswig, Kunstsachverständige und Kunsthistorikerin, März 2008 |
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